Freitag, 30. September 2016

Nightbus

Der Schlafkomfort in den für kleine Vietnamesen ausgelegten Sitzen in den Nachtbussen ist eher eingeschränkt - nicht nur aufgrund des äußerst miserablen Zustandes der Straßen, sondern auch bedingt durch pausenlose Stops (kommt einem jedes Mal vor wie eine Notbremsung) mitten auf der Straße um irgendwelche Leute samt komischem Gepäck (riesige Kisten, halbe Bananenstauden, ganze Motorräder,...) aufzulesen und später wieder irgendwo rauszulassen; damit verdienen sich die Busfahrer offensichtlich ein nettes Körberlgeld...
Da dauert die Fahrt für rund 130 km schon mal fünf bis sechs Stunden :-(

Aber trotzdem sind die unzähligen Nachtbusse bei Backpackern beliebt; sie sind bei weitem das günstigste Verkehrsmittel um im Vietnam große Strecken zu überwinden und in die kleinen Nester mitten im Nirgendwo zu kommen! Zug ist teuer und unsicher, Flüge sind preislich trotz einiger Billigfluglinien nicht vergleichbar mit dem Busticket: um nicht einmal 30 Euro kommt man vom Norden die 1600 Kilometer in den Süden - da nimmt man schon einiges dafür in Kauf. Ausserdem spart man sich natürlich die Unterkunft für diese Nacht - essen & zähneputzen an grindigen Raststätten und Toiletten im absolut wildesten Zustand (Bilder absichtlich nicht hochgeladen) sind dafür natürlich inklusive :-))

Da weiß man ein richtiges Bett erst wieder zu schätzen - selbst wenn man sich das Zimmer mit 11 anderen Backpackern teilen muss ;-)

Donnerstag, 29. September 2016

Urlaub vom Urlaub ;-)

Am Strand liegen und die Sonne genießen - so lässt es sich aushalten ;-)

Montag, 26. September 2016

Ein kurzes Resümee zwischendurch...

Nach gut zwei Wochen in Vietnam ist es nun einmal an der Zeit kurz zusammenzufassen. Meine Reise begann in der pulsierenden Stadt Hanoi, danach ging es in das Hochland von Sapa, wo ich Dank großartiger Gastgeber 5 unvergessliche Tage zwischen Reisfeldern, Bergen und Flüssen verbrachte . Dort traf ich auf den Backpacker Andrea aus Italien. Da wir ungefähr die gleiche Route im Plan hatten beschlossen wir vorerst zusammen weiterzureisen. Dank anderer Backpacker erfuhren wir von der Insel Cat Ba vor dem Festland von Hai Phóng, wo wir großartige Tage im Woodstock-Hostel zwischen Strand, Buchten und endloser Natur verbrachten und die Insel mit unseren Motorrädern unsicher machten. Nun sind wir etwas weiter im Süden, aber immer noch im Norden Vietnams unterwegs. Wie überall ist das beste Fortbewegungsmittel das Motorrad, nur damit kommt man über die teilweise sehr schlechten Straßen zu den ganzen Sehenswürdigkeiten oder überhaupt zu ganzen Ortschaften. Neben der schlechten Infrastruktur fallen die Armut aber gleichzeitig die Lebensfreude der Vietnamesen auf.

Die Mahlzeiten  sind einfach, bestehen meist aus etwas Fleisch (Huhn. Rind oder Schwein) mit Reis oder Nudeln, viel Gemüse und frischen Früchten. Was aber in keiner Mahlzeit fehlen darf: viiiel Knoblauch, Zwiebeln und natürlich Chili ;-) Das Essen  wird  stets frisch zubereitet, in den unzähligen kleinen Streetfood-Restaurants kann man um umgerechnet etwa 1-2 Euro hervorragende lokale Gerichte und Spezialitäten mit all ihren Gewürzen und Kräutern probieren.

Demnächst geht's weiter in den Süden, da kommt dann zunehmend die Kokosnuss auf den Speiseplan ;-) Ausserdem soll es vor den Inseln von Hoian und Nha Trang super Tauchspots geben B-)

Tử Cấm Thành - Ancient Capital City of Hue






Samstag, 24. September 2016

Vom Strand ins Landesinnere













Tam Coc National Park


Etwas in den Süden gereist (ziemlich nervenaufreibende Busfahrt inklusive) - jetzt im Herzen vom Nationalpark in Nińh Bińh unterwegs, natürlich wieder auf dem Motorrad ;-)

Mittwoch, 21. September 2016

Gooooood Morning Vietnam ;)

Chillen auf Cat Ba - mit Motorrädern oder dem Kayak quer durch/um die Insel, immer auf der Suche nach "hidden beaches" - traumhafte Strände, auf denen man den ganzen Tag lang keinen einzigen Menschen trifft...

Montag, 19. September 2016

Trekking!



Durch die Reisfelder von Láo Chai und Tavan Richtung Nordwesten - gar nicht mehr weit bis zur chinesischen Grenze!











 Handarbeit bei den Bergvölkern und fantastische Ausblicke bei einer ausgedehnten Trekkingtour zu den Hmong.




Mittwoch, 14. September 2016

Ta Van / Láo Cai

Inmitten von Reisfeldern, Bergen und kleinen Strohhäuschen bei meiner Gastfamilie John & Thai und seiner großen Familie eingezogen. (sehr einfache Verhältnisse; ein großer Raum, indem alle schlafen - Gäste wie Familie - reine Selbstversorger mit Hühnern, einem Schwein, großem Gemüsebau und natürlich einer Reisplantage) Abends gemeinsam mit drei anderen Backpackern am Fluss den Sonnenuntergang beobachtet, anschließend in die Untiefen der vietnamesischen Küche eingetaucht - zusammen gekocht und dann gemeinsames Abendessen auf der Terrasse mit tollem Blick über das ganze Tal - einfach unbeschreiblich