Kriegsopfer-Museum Saigon / Ho Chi Minh City
Was vor dem Museum mit Panzerselfies und großem Gelächter begann, wurde im dreistöckigen Museum schnell weniger lustig; es werden zuerst die historischen Zusammenhänge und die Hintergründe zur Entstehung des Vietnamkrieges erklärt, im zweiten Stock folgen schonungslose Fotografien von den Kriegsschauplätzen - immer mit entsprechenden Informationen versehen - und im dritten Stock folgt dann die Eskalation, als die USA begannen, massenweise ganze Landstriche samt den darin lebenden Menschen komplett zu vernichten.
Ebenso werden die zum Teil bis heute reichenden Auswirkungen - physische durch Kriegsverletzungen, Folter, Fehlbildungen durch die Verwendung von chemischen Kampfstoffen und natürlich auch psychische - in Wort und Bild dargestellt.
Die grausamen Folter- und Tötungsmethoden werden ebenso fotografisch dargestellt wie die weltweite politische Situation in dieser Zeit - um es kurz zu machen: es ist einfach unbeschreiblich, welch grausame Taten die Soldaten damals ausführten (bzw. mussten)
Ganz ehrlich: das ging unter die Haut, nach dem zweiten Stock mussten wir fast abbrechen...
Vom Museum selbst gibt es keine Bilder, ich werde sie auch so zweifelsfrei nie vergessen
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